Dat Schörengericht
Lustspiel in zwölf Szenen von Heinrich von Kleist
Handlung
Für Dorfrichter Adam beginnt der Tag denkbar schlecht: blutige Schrammen im Gesicht sowie ein verletzter Fuß, der ihn kaum auftreten lässt. „Beim Aufstehen passiert“, will er Gerichtsschreiber Lichtwark weismachen. Seine richterliche Perücke ist auch irgendwie in die Grabbel gekommen. Außerdem spukt Adam ein nächtlicher Alptraum im Kopf herum, in dem er als Richter über sich selbst als Angeklagtem zu Gericht saß.
Zu allem Überfluss kündigt ihm Lichtwark den unerwarteten Besuch von Gerichtsrat Wolter an. Der will überprüfen, ob Adam sich als Richter an Recht und Gesetz hält. In dem für den Tag anstehenden Prozess klagt die Witwe Krull auf Schadensersatz. Ein wertvoller Krug ist in der Nacht zuvor entzwei gegangen. Als Täter präsentiert sie Robert, den Verlobten ihrer Tochter Efi. Beim nächtlichen Rendezvous soll er den Krug zerbrochen haben, was er aber vehement abstreitet. Unter der immer zwielichtigeren Prozessführung Adams gerät der Prozess zu einem Durcheinander widersprüchlicher Zeugenaussagen voller Komik.
Niederdeutsch von Friedrich Hans Schaefer
Aufführungsrechte bei Karl Mahnke Theaterverlag GmbH,
Berlin | www.mahnke-verlag.de
Regie: Ulrich Bähnk
Nächster Termin
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